The Venator Materials PLC (NYSE: VNTR) ("Venator" oder "das Unternehmen"), ein weltweit führender Hersteller von Titandioxid (TiO2)-Pigmenten, gab am 17. März bekannt, dass Venator seine Mitarbeiter in den Niederlanden darüber informiert hat, dass das Unternehmen plant, die Produktion in seiner 90.000 Tonnen pro Jahr Kapazität für Titandioxid (TiO2) in Botlek, Niederlande, einzustellen. Diese Entscheidung folgt auf eine strategische Überprüfung der Vermögenswerte des Unternehmens. Die Anlage ist derzeit aufgrund eines Ausfalls bei ihrem Chlorlieferanten am 6. März 2025 geschlossen und wird voraussichtlich nicht wieder in Betrieb genommen, nachdem die Konsultationen mit dem Betriebsrat abgeschlossen sind. Venator erwartet, dass diese Maßnahme die Fähigkeit des Unternehmens, seine Kunden zu beliefern, nicht beeinträchtigen wird, da das Unternehmen seine diversifizierte Produktionsbasis nutzen wird, um eine ununterbrochene Versorgung zu gewährleisten. Von der Schließung sind etwa 240 festangestellte Mitarbeiter betroffen.
„Unsere heutige Ankündigung ist das Ergebnis einer umfassenden Überprüfung unserer Vermögenswerte“, sagte CEO John D. Romano. „Die anhaltenden globalen Ungleichgewichte im Angebot, die durch die Wettbewerbsintensität chinesischer Unternehmen in den letzten zweieinhalb Jahren verursacht wurden, haben zu einem immer schwierigeren Betriebsumfeld geführt. Die Einstellung der Produktion in Botlek wird es uns ermöglichen, den Betrieb unserer verbleibenden Anlagen zu optimieren und die gesamten Herstellungskosten zu senken. Unsere Kollegen in Botlek sind ein wichtiger Teil des Venator-Teams, und wir sind bestrebt, sie in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, indem wir ihnen Hilfe und eine Reihe umfassender Dienstleistungen anbieten.“
Venator erwartet, dass die Restrukturierungs- und andere damit verbundene Kosten, einschließlich nicht zahlungswirksamer Wertminderungen in Höhe von 55 bis 65 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit der Einstellung der Produktion, sich hauptsächlich in den nächsten 18 Monaten auf etwa 130 bis 160 Millionen US-Dollar belaufen werden. Es wird erwartet, dass ab 2026 jährlich Kosteneinsparungen von über 30 Millionen US-Dollar erzielt werden. Die Kosteneinsparungen aus der Einstellung der Produktion in Botlek ergänzen die zuvor identifizierten nachhaltigen, normalisierten Kostensenkungen von 125 bis 175 Millionen US-Dollar, die bis Ende 2026 erzielt werden sollen. Aufgrund dieser geplanten Maßnahmen wird erwartet, dass der freie Cashflow für das Gesamtjahr 2025 über 50 Millionen US-Dollar liegen wird.